Vita
Sofi Simeonidis - Vita
Die georgische Pianistin Sofi Simeonidis zählt zu den vielbeachteten Liedpianistinnen ihrer Generation. Als mehrfache Preisträgerin internationaler Wettbewerbe konzertiert sie regelmäßig in Europa und widmet sich mit besonderer Leidenschaft der Kunst des Liedes.
Zu ihren jüngsten Auszeichnungen zählen der Erste Preis beim The Art of Song Festival Maastricht (2026), der Erste Preis beim Gen Re Musikpreis Köln (2025), der Erste Preis beim Internationalen Liedduo-Wettbewerb Groningen (2024) sowie weitere Erste Preise, darunter der Vocallis Song Award (2024), der Fürstin-Eugénie-Preis für Liedduo (2024), der Vocallis Liedpreis (2024) und der Vrienden van het Lied-Preis (2023 und 2025).
Als gefragte Liedpartnerin ist Sofi Simeonidis regelmäßig bei renommierten Konzertreihen und Festivals in Europa zu Gast. Liederabende führten sie unter anderem an die Oper Bonn, zum International Lied Festival Zeist, zum Haydn-Festival und zum Engelbert-Humperdinck-Festival Siegburg. Darüber hinaus war sie in weiteren bedeutenden Konzertreihen in Deutschland und den Niederlanden zu erleben. Ihre Konzerte wurden unter anderem vom WDR, SWR und dem niederländischen Concertzender aufgezeichnet.
Neben ihrer umfangreichen Konzerttätigkeit widmet sich Sofi Simeonidis der Wiederentdeckung und Aufführung selten gespielter Werke. Sie wirkte an mehreren Erstaufführungen mit, darunter Liedprogramme im Rahmen von Musica non Grata, Projekte mit Liedern jüdischer Komponistinnen und Komponisten sowie die Bayreuther Erstaufführung von Siegfried Wagners Sonnenflammen.
Ihr Repertoire reicht von den großen Liedzyklen der Romantik bis hin zu zeitgenössischen Werken. Ihre musikalische Ausbildung erhielt sie in Tiflis, Detmold und Köln. An der Hochschule für Musik und Tanz Köln absolvierte sie den Masterstudiengang Liedgestaltung sowie das Konzertexamen in der Klasse von Ulrich Eisenlohr jeweils mit Auszeichnung. Künstlerische Impulse erhielt sie unter anderem von Anne Le Bozec, Charles Spencer, Sophie Koch und Michael Gees.
Im Mittelpunkt ihrer künstlerischen Arbeit steht die intensive Beschäftigung mit dem Lied als Verbindung von Sprache und Musik. Ihre Interpretationen zeichnen sich durch stilistische Vielseitigkeit, kammermusikalische Sensibilität und eine besondere Aufmerksamkeit für die klangliche und inhaltliche Gestaltung des Liedes aus.